"Ein Lied geht um die Welt"
2026Do03Sep19:30"Ein Lied geht um die Welt"
Veranstaltungsdetails
Die Story von der Heimatlosigkeit eines politischen Emigranten, des deutsch-jüdischen Tenors Joseph Schmidt (der „deutsche Caruso“), 1958 – in Verbindung mit Otfried Tampl und Conny Haag-Lorenz _________________________________________________ Am 3. September 2026, 19.30 Uhr,
Veranstaltungsdetails
Die Story von der Heimatlosigkeit eines politischen Emigranten, des deutsch-jüdischen Tenors Joseph Schmidt (der „deutsche Caruso“), 1958
– in Verbindung mit Otfried Tampl und Conny Haag-Lorenz
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Am 3. September 2026, 19.30 Uhr, im Eventhof Fullestrom in Rotenburg (Hinter der Mühle 2-4).
In Zusammenarbeit mit Otfried Tampl und Conny Haag-Lorenz ist das Filmangebot ein Bestandteil der Festwoche, die das Jüdische Museum Rotenburg anlässlich seines 20-jährigen Bestehens veranstaltet.
Der Eintritt ist frei, ein Beitrag als Hutgage ist willkommen.
„Ein Lied geht um die Welt.“ Die Joseph-Schmidt-Story –
in der Verfilmung von Géza von Bolváry (1958)
Joseph Schmidt, man nannte ihn den „deutschen Caruso“, wollte nicht hinnehmen, dass Rassenhass das Musische zum Schweigen verdammt. Der Film zeigt ihn in der strahlenden Einmaligkeit seiner Gesangskunst.
Obwohl Goebbels das lyrische Timbre des Sängers schätzte und ihm die Ernennung zum „Ehren-Arier“ angeboten haben soll, war Joseph Schmidt am 20. Februar 1933 das letzte Mal im deutschen Radio zu hören.
Sein tragisches Ende machte den Gesangskünstler vollends zum Mythos.
Zum Ensemble gehören Sabina Sesselmann, Hans Reiser, Theo Lingen und Max Straßberg. Letzterer verstarb im Juli 1968 während seiner Mitwirkung bei den Hersfelder Festspielen, er wurde auf dem dortigen Jüdischen Friedhof bestattet.
Regie: Géza von Bolváry („Zwei Herzen im ¾ Takt“, 1929, „Rosen in Tirol“, 1940)
Zeit
Ort
Eventhof Fullestrom im Wasserkraftwerk
Hinte der Mühle 2