Mai–Oktober am 1. Sonntag im Monat,
15:00 Uhr, ganzjährig.
Jederzeit per Anmeldung.
Jüdisches Museum in der ehem. Mikwe
Dem Besucher begegnen hier die freigelegten Reste des Grundwasser-Tauchbeckens eines jüdischen Ritualbades aus dem 17. Jahrhundert und ein »modernes« Tauchbad von 1835 mit Veränderungen im Jahr 1925. Die Dauerausstellung im oberen Geschoss zeigt authentische Zeugnisse jüdischen Lebens aus der Stadt Rotenburg an der Fulda und Umgebung – unter dem Motto »Was übrig blieb«.
Brunnen der Erinnerung
Die elf Wasserspeier des Brunnens stehen für das Postulat des Philosophen und Rabbiners E. L. Fackenheim nach Ergänzung der 613 Gebote der Thora um ein 614., das die stetige Erinnerung und das Gedenken an den Holocaust verpflichtend macht. Die Quersumme aus 614 ergibt die Zahl 11.
Zugleich bedeutet das Wasser des Brunnens eine Verbindung zum ehemaligen rituellen Tauchbad der Rotenburger Synagogengemeinde, in dem das Jüdische Museum seinen Platz gefunden hat.
Der Holzaufsatz auf dem Brunnen mit der hebräischen Inschrift (=JISKOR/GEDENKE) soll auch früher hier platzierte Moseskulptur verweisen. (- Dieser wird noch montiert)

